Data di Pubblicazione:
2014
Citazione:
Studieren im Spannungsfeld zwischen Lernen F und LernenL / Hornung, Antonie. - STAMPA. - 12:(2014), pp. 199-222.
Abstract:
1. Lehren und Lernen
Die Frage ist alt: Wie soll man lehren, damit gelernt werde? Unterschiedlich waren und sind die Antworten, unterschiedlich sind die Überzeugungen und Positionen, unterschiedlich sind die Bedingungen, unter denen gelehrt und gelernt wird. Aus dem mittelalterlich-neuzeitlichen Baum des Wissens ist im Zeitalter der technologischen Revolutionen ein schier undurchdringlicher Wald geworden. Die Frage nach der adäquaten Didaktik zum Zwecke der Heranbildung künftiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellt sich also neu und mit besonderer Brisanz. Selbst von der überbordenden Fülle an Wissen und Erkenntnis bisweilen überfordert, haben die Lehrenden von heute Schneisen in die umfassenden Wissensbestände zu schlagen, um die nachwachsenden Zwerge auf die richtigen Schultern zu setzen, damit diese in den Stand versetzt werden, weiter zu sehen als die Riesen selbst. Im Spannungsfeld zwischen den in ihren angestammten Institutionen tradierten Wissensbeständen sowie den in diesen eingeübten Formen der Wissensvermittlung und den Beständen des weltweiten Wissensnetzes, zu dem die Applikationen des semantic Web strukturierte und immer raffiniertere Zugänge eröffnen, müssen sie, immer wieder neu und im Vertrauen auf ihre fachliche Kompetenz, Entscheidungen darüber treffen, welches Wissen sie für die kommenden Generationen als relevant und notwendig erachten und in welchen Formen sie es lehren wollen. Denn jedes Wissen ist vorläufig, und jedes Leben ist begrenzt.
Die Frage ist alt: Wie soll man lehren, damit gelernt werde? Unterschiedlich waren und sind die Antworten, unterschiedlich sind die Überzeugungen und Positionen, unterschiedlich sind die Bedingungen, unter denen gelehrt und gelernt wird. Aus dem mittelalterlich-neuzeitlichen Baum des Wissens ist im Zeitalter der technologischen Revolutionen ein schier undurchdringlicher Wald geworden. Die Frage nach der adäquaten Didaktik zum Zwecke der Heranbildung künftiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellt sich also neu und mit besonderer Brisanz. Selbst von der überbordenden Fülle an Wissen und Erkenntnis bisweilen überfordert, haben die Lehrenden von heute Schneisen in die umfassenden Wissensbestände zu schlagen, um die nachwachsenden Zwerge auf die richtigen Schultern zu setzen, damit diese in den Stand versetzt werden, weiter zu sehen als die Riesen selbst. Im Spannungsfeld zwischen den in ihren angestammten Institutionen tradierten Wissensbeständen sowie den in diesen eingeübten Formen der Wissensvermittlung und den Beständen des weltweiten Wissensnetzes, zu dem die Applikationen des semantic Web strukturierte und immer raffiniertere Zugänge eröffnen, müssen sie, immer wieder neu und im Vertrauen auf ihre fachliche Kompetenz, Entscheidungen darüber treffen, welches Wissen sie für die kommenden Generationen als relevant und notwendig erachten und in welchen Formen sie es lehren wollen. Denn jedes Wissen ist vorläufig, und jedes Leben ist begrenzt.
Tipologia CRIS:
Capitolo/Saggio
Keywords:
Didattica accademica comparata; sistema universitario tedesco-sistema universitario italiano; autonomia degli studenti-studenti guidati; learning by doing vs. apprendimento imitativo.
Elenco autori:
Hornung, Antonie
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Titolo del libro:
Diskursive und texthelle Strukturen in der Hochschuldidaktik. Deutsch und Italienisch im Vergleich
Pubblicato in: